Einerseits gelten Inkassounternehmen häufig als nervig, weil die dem Schuldner mit der Zahlung der Forderung aufsuchen. Zum anderen kann es aber auch den Schuldner viele Kosten durch gerichtliches Inkasso ersparen. Auch für die Wirtschaft sind Inkassounternehmen unverzichtbar, da Liquiditätsprobleme durch Zahlungsaufälle für die meisetn Geschäftspleiten verantwortlich sind. Auch Forderungsmanagement kann den Unternehmen dabei helfen, beim Kerngeschäft zu bleiben, und das nervige Inkasso den Inkassounternehmen zu überlassen.  Nachfolgend haben wir uns zu dem Thema einnige Gedanken gemacht.

1.
Sie vermeiden Kosten für Gerichte, Rechtsanwälte und Gerichtsvollzieher. Motto: Kein gutes Geld „schlechtem“ hinterherwerfen. Die Kosten trägt der Gläubiger. Der Schuldner hat sie dem Gläubiger zu ersetzen.

2.
Im vorgerichtlichen Inkasso erzielen Inkassounternehmen je nach Forderungsgruppe durchschnittlich in deutlich über 50 Prozent aller Fälle Zahlungen. Das ist nicht zuletzt auf psychologische Kenntnisse zurückzuführen, wie man Schuldner auf angemessene Art und Weise zum Zahlen bewegt („nicht zahlen müssen, sondern zahlen wollen“).

3.
Inkassounternehmen bieten umfangreiche Beratung, wie Unternehmen ihre Liquidität sichern können – das ermöglicht Unternehmen einen wichtigen Vorsprung gegenüber den Wettbewerbern.

4.
Bonitätsüberprüfung –  bei aussichtslosen Fällen werden keine zusätzlichen Kosten verursacht.

5.
Inkassounternehmen arbeiten als Vermittler zwischen Gläubiger und säumigem Zahler. So stellt sie sicher, dass die Geschäftsbeziehung zwischen Gläubiger und Schuldner auch weiterhin funktioniert.

6.
Die Mitarbeiter des Gläubigers werden nicht mit der Ermittlung von Anschriften und weiteren Recherchen belastet.

7.
Inkassounternehmen prüfen Vollstreckungsmöglichkeiten gegen zahlungsunwillige Schuldner und beauftragt gegebenenfalls den örtlichen Gerichtsvollzieher mit den weiteren Maßnahmen.

8.
Beharrliche Mahnbearbeitung im nachgerichtlichen Inkasso. Übernahme von nachgerichtlichen Arbeiten wie Ermittlung von Anschriften und Überwachung von Debitoren-Konten.

9.
Ständige Fristen und Verjährungskontrolle.

10.
Erfolgsstatistiken über alle laufenden und abgeschlossenen Fälle, auf Wunsch aufgeteilt nach Schuldner-gruppen sowie Forderungshöhe.